Volksschule Heinrichsberg



Volksschule Heinrichsberg

Derzeitige Lehrkörper

Volksschuldirektor Gernot Krenn
Lehrerin Renate Löffler
Lehrerin Claudia Hofer
Lehrerin Karin Rammerstorfer
Lehrerin Frieda Pfoser (Religion)
Lehrerin Karin Brandl (Werken)
Lehrerin Margit Kern (Werken)
Elternverein

Kurzchronik

Über den Anfang des Schulunterrichtes in Nebelberg schrieb Alois Wörter, Schulleiter in Heinrichsberg, in der von ihm im Jahre 1878 angelegten Schulchronik unter anderem folgendes:
 
"Vom Jahre 1804 bis zum Jahre 1842 wurde nach hiesiger Aussage und Überlieferung in der Ortschaft Stift am Grenzbach eine Art Nebenschule unterhalten. Der Unterricht wurde in den Häusern Nr. 5 (Fam. Pfoser) und 12 (siehe untenstehende Erläuterung) in derselben Ortschaft abgehalten, weil noch kein eigenes Haus zu diesem Zwecke erbaut war.
 
Der Lehrer, der auch ein Weber war, unterrichtete während seiner Tätigkeit die Kinder. Am Unterricht nahmen nur solche Kinder teil, die von den Eltern geschickt wurden. Es wäre auch nicht möglich gewesen, etwa 100 Kinder in der "Weberschule" zu unterrichten, weil jene Stube höchstens ein Ausmaß von 5 x 6 Meter gehabt haben kann. Außerdem stand mindestens ein Webstuhl in der Stube. Wo ein Webstuhl, da muß auch ein Spulrad gewesen sein, welches ebenfalls Platz einnahm. Es können demnach vielleicht etwa 30 Kinder bzw. Schüler die damalige "Weberschule" besucht haben, da wohl kaum ein zweiter heizbarer Raum zur Verfügung stand.
 
Nachdem die damalige Schulobrigkeit diese Schule für zweckmäßig erkannte, erteilte sie im Jahre 1882 die Bewilligung, eine förmliche öffentliche Volksschule zu errichten und es wurde das jetzige Schulhaus von der Regierung unter Mitwirkung der Herrschaft Altenhof und der eingeschulten Schulgemeinden erbaut. Die Kosten zur Standhaltung trägt jetzt der ganze Schulsprengel Heinrichsberg und er besteht aus den Ortschaften: Heinrichsberg, Stift am Grenzbach, Hinternebelberg (jetzt Nebelberg) und Vorderschiffl".
 
Es kann aber mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, daß schon früher ein Schulunterricht in Stift am Grenzbach gehalten wurde, da in einem Sterbebuch der Pfarre Kollerschlag folgende Eintragung zu finden ist:
"10. August 1785, Mathias Gruber, Schullehrer, Stift am Grenzbach 47, Verlierung des Gehör und des Gesichts und darauffolgende Abzährung im Alter von 37 Jahren". (Anmerkung: Bis zum Jahre 1805 waren die Häuser anders numeriert und dieses Häusl bekam dann die Nummer 12 und müßte dort gestanden haben wo sich heute die Haumederkapelle befindet - nähe Fam. Stöbich in Stift am Grenzbach 11)
 

Bauchronik

In der Ortsschulratssitzung vom 4. April 1880 wurde der Beschluß gefaßt, dem Schulhaus mittelst einer Röhrenleitung Quellwasser zuzuführen. Ende April 1880 wurden die diesbezüglichen Arbeiten abgeschlossen. Die Kosten dieser Wasserleitung beliefen sich auf 60 fl. (Kronen).
 
 
1950 bis 1952 wurde das Schulhaus generalsaniert, es wurden auch die Sanitäranlagen erneuert (das erste WC in der Gemeinde Nebelberg!). Außerdem wurde ein Anbau getätigt, worin für die Gemeinde Nebelberg Amtsräume adaptiert wurden.
 
 
In den Jahren 1974/75 wurde die Volksschule nochmals generalsaniert und umgebaut. Aufgrund der Abschaffung der Volksschuloberstufe wurden die Klassenzimmer so angelegt, daß in der 1. Klasse die 1. und 2. Schulstufe unterrichtet wird und im Obergeschoß in der 2. Klasse die 3. und 4. Schulstufe ihren Unterricht erteilt bekommt.
 
 
Am Sonntag, 16. Juli 1995 wurde der neuerrichtete Turnsaal eröffnet. Dieser Turnsaal in einem Ausmass von 10 x 18 Metern findet mit den vielen Kulturveranstaltungen als Mehrzwecksaal in der Gemeinde Nebelberg eine vielschichtige Verwendung.
 
 
Im Zuge dieses Turnsaalbaues wurde auch die Volksschule saniert. Die Klassenräume wurden neu möbliert, die Aussenfenster ausgetauscht, das Obergeschoss isoliert, ein eigener Werkraum geschaffen und das Direktionszimmer neu gestaltet. Weiters wurde die Elektroheizung durch eine Biomasseheizung ersetzt.
 
 
Im Jahre 2008 wurde eine neue Schülerbücherei im Eingangsbereich der Volksschule errichtet. Diese Bücherei ist nicht nur mit einer Vielzahl von Medien ausgestattet, sondern verfügt auch über entsprechende Multi-Media-Arbeitsplätze (PC mit Internetverbindung).
 
 
Im Rahmen des Nebelberger-Zeltfestes wird bei der Volksschule Heinrichsberg im Jahre 2011 der Erlebnisspielplatz für die Kinder eröffnet.
 
 
Im Jahr 2011 konnte die Volksschule Heinrichsberg den Fußballcup für Volksschulen im Bezirk Rohrbach gewinnen. Bei der Leseolympiade wurde ebenfalls der Bezirkssieg errungen und im Landesfinale der ausgezeichnete 2. Platz erreicht. Beim Mathematikwettbewerb für Volksschulen erreichte die VS Heinrichsberg im Jahr 2011 in der Landeswertung den ausgezeichneten 3. Rang!
 
 
2012 wurde an der Volksschule Heinrichsberg eine Photovoltaikanlage (Fotovoltaikanlage) mit der Aktion "PV macht Schule" mit einer Leistung von 3 kwp montiert. Elfriede Jungwirth ging nach 19jähriger Dienstzeit als Reinigungskraft in Pension - als Nachfolgerin wurde Barbara Höglinger eingestellt.
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